September 2019

Wir waren gestern wieder einmal in unserer ( fast ) schon Stammstrecke. Aber dieses mal von Joshofen Flussabwärts Richtung Bergheim. Wir hatten an unserem Wohnort starken Nebel deswegen nahm ich an daß es nicht besonders eilig sein wird an´s Wasser zu kommen.

Am verabredeten Treffpunkt traf ich mit ziemlicher Verspätung ein und Winni war anscheinend schon einige Zeit in Aktion.

Den Umlaufgraben überqueren, den Damm hoch und schon stehe ich an der Donau und vor dem ersten Trupp mittelprächtiger Aitel. Erster Wurf: Erster Fisch. Der Tag fängt ja richtig gut an.

Auf eine relativ kurze Strecke kann ich noch 2 dieser Halbwüchsigen fangen.Aber größere Exemplare sind trotz intensiver Ausschau nicht zu sehen.

Dafür sehe ich dann Winni der schon auf dem Rückmarsch ist. Und er teilt mir mit, dass er ein Stück weiter unten einige Fische beim grundeln sah. Seiner Vermutung nach ein Trupp Karpfen die den Gewässergrund aufwühlen.

Karpfen? Ich bin angespornt und suche den Bereich nochmals ab. Tatsächlich sind "Fressfahnen" zu sehen. Aber die Fische selbst nicht. Trotzdem sie sind hier. Und wenn sie am fressen sind müßte man sie auch fangen können.

Nach dem zig. ten Wurf und einer Deaddrift an quasi gespanntem Vorfach dann ein minimal sichtbares Rucken. Anhieb und er hängt. An der Switchrute ist der Drill ein Genuss. Die Stösse während des Drills werden durch die Länge der Rute super pariert und so kann der Fisch problemlos gelandet werden.



Besonders groß war er nun wirklich nicht, aber gefreut habe ich mich trotzdem. Und wie!



Hallo Freunde, ich fahre nun für einige Zeit in den hohen Norden unserer wunderschönen Republik und werde in der Lüneburger Heide den Geburtstag meiner lieben Frau feiern und einige sehr liebe Bekannte besuchen.Anfang Oktober bin ich wieder zurück und ich werde dann hoffentlich über ein erfolgreiches Saisonende berichten können.


 

 

 

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