Sehen ist die halbe Miete

Ich erwähnte es bereits: Fliegenfischen auf Cypriniden ist Nymphenfischen in Reinkultur. Sie sind - vorausgesetzt Sie wollen etwas fangen - darauf angewiesen, dass Sie sehen was sich im Wasser abspielt. Oftmals ist dies speziell bei schlechter Sicht ein sehr anstrengendes Unterfangen. Trotzdem : Wer viel sieht fängt mehr! 

 

Siehe da ,es geht!

 

 

 

Die Sichtigkeit in das Wasser ist von sehr vielen und teilweise extrem unterschiedlichen Faktoren abhängig:   

 

  • Wind   Das größte Übel und dies leider an sehr vielen Tagen im Jahr ist der Wind. Meist am frühen Vormittag auftretend, wenn sich durch die verstärkte Sonneneinstrahlung die Lufttemperatur schnell verändert. Eine durch Wind "geriffelte" Wasseroberfläche hat uns schon manchen Angeltag vermiest!

Leichter Wind kann den Tag vermiesen

 

 

  •  Hochwasser  Sedimente und Trübstoffe die durch Niederschläge und damit meist      einhergehend einem höheren Wasserstand verhindern des öfteren den Blick ins Wasser. Da hilft nur abwarten.
  • Algenblüte Dieses Phänomen der Trübung von Gewässern durch eine sprunghafte Vermehrung von Mikroorganismen ist eine natürliche, teilweise mehrmals im Jahr auftredende Trübung. 
  • Lichtreflexe Dies ist eine der wenigen Sichtbehinderungen gegen die wir etwas tun können. Eine gute Polarisationsbrille oder ein Pol-Aufstecker für Brillenträger helfen diesen Effekt zu reduzieren oder fast ganz aus zu schließen.
  • Dreckfahnen nach denen sollten wir unbedingt Ausschau halten. Es sind dies Fressspuren von Cypriniden die den Gewässerboden au der Suche nach etwas Freßbarem. Sie sind ein sicherer Hinweis dass sich hier Fische aufhalten

Die erzeugen die Dreckfahnen

 

Spiegel-,Schuppen- aber auch die sehr seltenen Lederkarpfen erzeugen ähnlich wie Brassen und Güster Dreckfahnen die ihr Vorhandensein  verraten. 

 

 

 

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