Blog Mai 2017

Seit dem guten Saisonbeginn sind nun schon wieder einige Wochen ins Land gegangen. Ich habe eilends unseren sehr großen Garten in Schuß gebracht um Ende April einige Tage alleine im Bayerischen Wald beim Fischen zu verbringen. Ein Satz mit X , das war wohl nix.

Das Wetter war gelinde gesagt beschi.... . Saukalt, teilweise sogar Schnee. An Fischen war nicht mal zu denken. Na ja, vielleicht klappts im Herbst nochmals.

Dann war ich jetzt mit meiner Gattin im hohen Norden. Auf Rügen, Usedom,Hiddensee usw. . Schön aber sehr flach. Wäre auf Dauer nicht meins.

Ja und nun bin ich wieder zurück und die nächsten Monate auch wieder am Wasser . Es gibt interessantes vom vergangenen Wochenende zu berichten. In den nächsten Tagen.


Sonntag 20.Mai

Letzten Sonntag war ich in de Strecke Bergheim - Joshofen unterwegs. Ich konnte zwei ordentliche Aitel mit der Nymphe fangen. Und ich sah einige schöne Karpfen in einem Bereich in dem ich schon etliche zum Teil sehr schöne Karpfen fangen konnte. Nur dieses mal reagierten sie nicht auf mein Angebot. Das war am 13. Mai.


Eine Woche später war ich dann mit der Erinnerung an das vergangene Wochenende wieder in dieser Strecke unterwegs. Mit der Switch-Rute und einer Bienenmadenimitation ( gekauft ) und einem 16er Vorfach. Und siehe da die Karpfen waren wieder anwesend. Nur dies ist die Strecke in der die Bäume relativ nah am Weg stehen. Und da passierte es: Ich hänge in einer Baumkrone. Na ja , die Story können Sie sich selbst ausdenken.

Das neue Vorfach mit einer 8er Bienenmade war schnell aber sehr sorgfältig montiert und der nächste Wurf ging wieder in Richtung Karpfen die sich zwischenzeitlich um einige Meter in Richtung Flußmitte bewegt hatten.

Die Nymphe landet mit einem vernehmlichen Plopp etwa einen Meter hinter dem Karpfenrudel.

Ich lasse die Madenimitation absinken und wackle leicht mit der Rutenspitze um ihr Leben einzuhauchen.

Da sehe ich, dass dort wo meine Nymphe sein müsste ein Karpfen eine abrupte Richtungsänderung macht. Instinktiv geht der Rutearm nach oben und der Haken sitzt.

Was dann folgte kannte ich von früheren Karpfenfängen: Harte Schläge mit dem Kopf , kraftvolle Fluchten in Richtung Flussmitte.

Was für mich neu war: Ich drillte erstmals eine großen Fisch mit der leichten Switchrute. Ich war und bin immer noch begeistert. Diese Rute ist für Fische in dieser Größenordnung optimal. Ich hatte niemals das Gefühl, dass die Ausrüstung mit dem Karpfen, der wirklich alle Register der Gegenwehr zog, überfordert gewesen wäre.

Die bevorstehende Landung habe ich schon frühzeitig vorbereitet und sie war mit dem Teleskopkescher auch alleine zu bewerkstelligen. Wenngleich für Fische dieser Größenordnung ein etwas größerer Kescher angebracht wäre.

Die Fakten : Ein wunderbarer Schuppenkarpfen mit einer Länge von etwa 90 cm und einem Schätzgewicht von rund 20 Pfund.

Ein wirklicher Brocken


 

Schuppenkarpfen mit der Fliege

1  

So ein Exemplar fängt man nicht alle Tage. Ich möchte Ihnen noch kurz die "Nymphe" vorstellen mit der mir dieser Fang gelang.


 

 

 

 

 

Bienenmade

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Ich verwende die Bienenmade gerne mit einem Kupferkopf. Damit ist sie nicht so grell wie ein Goldkopf . Bindetechnisch ist dieses Muster sicher keine Herausforderung.

Mit einem Mini-Snap wie in den kleinen Bildern dargestellt erhält jedes Nymphenmuster eine beachtliche Beweglichkeit. Kostet nicht viel aber ist von enormen Nutzen.


 

 

 

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