Blog März 2016

Der März war eigentlich nicht viel anders als der Februar. Mild und Niederschlagsarm. Die Gewässertemperaturen - gemessen am Pegel Ingolstadt - liegen leicht pendelnd so zwischen 5 und 7° Cel.. Zum Fliegenfischen auf Cypriniden noch zu niedrig. Also wird die Zeit für die notwendigen Renovierungen am und im Haus genützt.

 

Das Thema " Switch Rute " beschäftigt mich. Eine Rute der Klasse 4/5 in 3,60 Meter wäre schon interessant.

Also werden etwas nähere Infos von Fachhändlern eingeholt. Und siehe da, schon gibt es neue Erkenntnisse :

Das Wesentliche zu erst. Switchruten werden angeblich nach der Zweihandruten-Klassifizierung eingeteilt. Das bedeutet dass eine Rute der Klasse 4/5 in Wirklichkeit eine Schnur der Klasse 7 oder 8 für einen guten Überkopfwurf benötigt. Bei den Schussköpfen liegt das Wurfgewicht noch beträchtlich höher. Für mich als Anhänger der "Light Tackle"- Fischerei sind das schon sehr schwere Gewichtsklassen. Andererseits sprechen schon einige wesentliche Argumente für diesen Rutentyp: Leichtes werfen großer Distanzen, gute Schnurkontrolle und eine Rutenlänge die zur schnellen Ermüdung des Fisches führt.

Es gibt preiswerte Ruten so um die 170.- € die sich für eine Schnuppersaison eignen.

Ich werde noch einige Nächte darüber schlafen.

Zum Thema Nymphen mit Geruch oder Geschmack habe ich einige Denkansätze über die ich in nächster Zeit berichten werde.  

 

20. März 2016

Saisonstart ! Wir trafen uns um die Strecke "Munsinger" heuer erstmals zu befischen. Kaum waren wir am Wasser eingetroffen sprang ein gewaltiger Spiegelkarpfen so in der Gattung größer 10 Kilo. Leider an der Kante zum alten Flussbett. Also nur zum Anschauen,nicht zum befischen. Der nächste Kilometer war dann " tote Hose ". Aber wir konnten zwei Sportsfreunde auf dem gegenüberliegenden Ufer beobachten die aller Wahrscheinlichkeit nach  

mit einem kleinen Schlauchboot unterwegs waren. Unsere Vermutung: Vorbereitungen für eine größere Karpfensession.

Negierig wie wir nun mal sind fuhren wir auf die gegenüberliegende Flussseite und suchten nach Spuren. Nichts. Aber ein großer Spiegelkarpfen machte durch mehrmaliges Springen auf sich aufmerksam. Der versuchte wohl die lästigen Ektoparasiten(Fischegel und Karpfenläuse)

los zu werden. Aber wieder jenseits der möglichen Wurfdistanz an der Kante zum alten Flussbett. Aber sie sind da! 

Eine weitere Besichtigungstour stromauf brachte uns zur Erkenntnis: Es wird noch einige Wochen dauern bis wir mit der Fliegenrute ins Geschehen eingreifen können.  

 

26.März 2016

Heute ist der Ostersamstag. Morgen wird es nichts mit der Fischerei. Obwohl ich schon gespannt bin wie ein Flitzebogen wie sich die neue Switchrute in der Praxis bewährt. Ich werde darüber berichten.

Die Cypriniden kommen ab etwa 12 bis 15 Grad Wassertemperatur so langsam in Fresslaune. Da haben wir noch etwas Zeit. Momentan beträgt sie 8 Grad. Um zu verdeutlichen wie in etwa der typische Temperaturverlau an der Donau über das Jahr ist habe ich eine Temperaturkurve vom Pegel Ingolstadt ( etwa 20 Kilometer stromab ) einkopiert.

 

 

 

Wie die Grafik zeigt, werden wir etwa miite April die für uns relevanten Temperaturen erreicht haben. Aber bis dahin sind es noch etwa 3 Wochen .  

 

Aber an bevor ich es vergesse : FROHE OSTERN ! 

 

 

 

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