Blog Juni 2017

Es ist heute der Pfingstmontag 2017. Gestern hatte ich familiäre Verpflichtungen und deshalb war ich nicht am Wasser. Heute Morgen jedoch zog es mich magisch ans raus. Das Wetter ging so, Temperatur etwa 17 Grad , aber leichter bis mäßiger Ostwind. Nicht gerade optimal.

Ausrüstung wie gehabt: Switchrute4/5 mit Trockenschnur und eine Bienenmaden-Nyymphe.Allerdings in weiß.

Ich pirschte von Joshofen abwärts in Richtung Bergheim. Der erste Eindruck:Der Bewuchs im Wasser hat in den 2 Wochen enorm zugenommen.Fast nmöglich einen kapitalen Fisch u drillen. Die Sicht ins Wasser war durch das diffuse Licht nicht gut. Trotzdem konnte ich nach einigen hundert Metern die ersten Fische ausmachen. Nach mehrmaligem anbieten dann ein schöner Biss. Ein Döbel der brauchbaren Art, etwa 2 Pfund. Nicht schlecht für den Anfang.

An einer extrem flachen Stelle sehe ich dann ein Rudel Karpfen. Die Nymphe geht raus, zwei ,drei Zupfer und Biss . Er - es ist ein einstelliger Karpfen hängt - aber nur für kurze Zeit. Dann ist er weg. Sche...!

Ich knote eine neue Nymphe an und kontrolliere nochmals die Ausrüstung. Alles ok.

Weiter gehts. Einige Karpfenrudel im dichten Bewuchs sind zwar gut auszumachen aber an ein Befischen mit der Nymphe ist bei diesen Bedingungen nicht möglich.

Einige Meter weiter sehe ich dann an einer Stelle ohne Pflanzen ein Rudel mächtiger Karpfen. Die scheinen sich auf das Laichen vorzubereiten. Es ist zwar unhöflich jemanden beim Vorspiel zu stören, aber ich biete dem ersten des Rudels die Nymphe an. Und der nimmt sie auch noch. Eine brutale erste Flucht mitten ins Kraut. Das wars dann. Die Widerhakenlose Nymphe wird er sicher bald los. Und ich hatte einen richtigen Grant. Dadurch wurde der Heimweg etwas leichter.

Nicht optimal für einen Drill mit leichtem Gerät
Nicht optimal für einen Driill mit dünnem Vorfach



11.Juni 2017


Nachdem sich vergangenes Wochenende die Karpfen zum Laichen versammelten und ich auch zei Exemplare kurz drillen durfte war heute kein einziges Exemplar zu sehen. Winni, der heute vor mir am Wasser war, fing bevor ich ihn traf bereits zwei Aitel. Ich war heute nur zum fotografieren draussen.

Auffällig ist, dass fast keine kleinen Exemplare zu sehen sind und die Großen sind ausgesprochen scheu. Das könnte daran liegen dass sie die Nymphenmuster ( meist Goldkopf ) zwischenzeitlich kennen.  Oder, ein weiterer Erklärungsversuch : Sie sind einfach satt. Bei der momentan geringen Bestandsdichte ist Futter im Überfluss vorhanden.


Was mich immer wieder erstaunt ist die Größe der in den Flachwasserbereichen zu sehenden Graskarpfen. Heute gelang mir eine Videoaufnahme eines derartigen Exemplares das sichtlich die Sonne genoß.



Winni bei der Präsentation einer Nymphe
Spannung pur


 

 

Ein wirklicher Sonnenanbeter, etwa 1 Meter


Ende Juni

Wir waren bis heute noch einigemale am Wasser. Die Strecke Bergheim Joshofen brachte noch einige Aitel. Aber eigentlich wollten wir insgeheim große Karpfen fangen.


Winni hatte dann in der Strecke Riedensheim auch einen am Haken. Leider nur sehr kurz. Der Frust hielt sich in Grenzen.

An diesem Tag waren sehr viele und teilweise auch sehr große Karpfen aber auch Graskarpfen zu sehen. Die Karpfen sind voll im Laichgeschäft und haben an unseren Angeboten recht wenig Interesse.


Ein Trip vergangene Woche von Riedensheim Richtung Finkenstein ließ uns staunen: Der gesamte Umlaufgraben ist durch das Wasserwirtschaftsamt neu angelegt worden. Mäander mit Gegenströmungen, ruhige Bereiche und Flachwasserzonen sind zu erkennen. Toll. Ob die Fische diese menschengemachte "Natur"als ständigen Lebensraum annehmen wird wird sich zeigen.


Dies trifft auch auf ein weiteres Bauwerk zu für das einige Millionnen aufgewendet und mit entsprechendem Medienwirbel der Öffentlichkeit präsentiert wurde : Die Fischtreppe, entschuldigung, die Aufstiegshilfe Bertoldsheim.

Ob die Weißfische den Einstieg in den Umlaufgraben, der doch eine ganze Strecke weiter unten liegt, annehmen und auch bewältigen wird sich zeigen.

Für einige Fischarten ist dieses Bauwerk wahrscheinlich um Jahrzehnte zu spät entstanden.

 

 

Kurzzeitig war der Karpfen dran

 

 

 

 

 

 

 

Natur pur - Fischtreppe am Stausee Bertoldsheim


Übrigens: Heute am 25.Juni sind wir nicht unterwegs. Der straffe Ostwind, der starke Bewuchs und die hohen Temperaturen haben uns dazu veranlasst ein Wochenende ausfallen zu lassen.

Bis zum nächsten Trip. Servus

 

 

 

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