Blog Juni 

Wir haben heute den 4. Juni. Winni ist wieder einsatzbereit. Gemeinsam haben wir heute die Strecke Bergheim - Joshofen befischt. Unser Eindruck : Ernüchternd . Auf etwa 3 Kilometer Uferlänge konnten wir etwa 5 Döbel sichten. Und einige sehr kapitale Karpfen die Partner für das anstehende Laichgeschäft suchten.  

In Joshofen konnte ich mit einer 12er Nymphe einen Nerfling fangen. Der hatte gut 45 cm. Und nach kurzem Drill kam ein mittelprächtiger Karpfen ab. Und Winni fing noch einen Döbel. Das war´s dann. Hoffentlich wird es besser!  

Und es wurde nicht besser! Hohes und trübes Wasser, starker Wind und eine Reihe von weiteren Widrigkeiten reduzierten die Begeisterung auf Null. Zu allem Überfluss durften wir dann bei den wenigen Pirschgängen auch noch feststellen , dass anscheinend der Fischbestand enorm zurückgegangen ist. Die große Anzahl an Döbeln aber auch die teilweise riesigen Brassenschwärme sind nicht mehr da. Wir suchen die gesamte Strecke ab, nichts.

Dort wo normalerweise Fische aller Arten in enormen Stückzahlen waren ist auf hunderte von Metern Flußstrecke nur ganz vereinzelt eine Flosse auszumachen. Was ist der Grund dafür?

Nach etlichen Gesprächen mit anderen Sportkameraden glaube ich zu erahnen warum der Bestand so stark zurückgegangen ist. Es sind wahrscheinlich eine Reihe von negativen Faktoren die sich in dieser Saison erstmals kumulativ zeigen:  

  • Der Döbelbestand war überaltert. Viele Fische starben eines natürlichen Todes.
  • Der Kormoran muss seinen nicht gerade kleinen Hunger stillen.
  • Der so hochgelobte Wallerbestand fordert nun seinen Tribut
  • Die Versottung des Untergrundes schreitet enorm schnell voran.

Jeder dieser negativen Punkte für sich würde ausreichen den Bestand merklich zu reduzieren.

Kumulativ ist das Ergebnis eine Tragödie die sich wohl lange auf den Bestand negativ auswirken wird. Sie sehen ich habe immer noch die Hoffnung, dass sich in nächster Zeit eine Besserung einstellt. 

 

 

 

 

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