Blog Juli

Bis etwa Mitte Juli war es ständig durchwachsen oder wir hatten am Wochenende keine Zeit.

Nun haben wir fast schon tropische Temperaturen die nicht unbedingt ein Ansporn sind, sich am Wasser ( nicht im Wasser ) zu bewegen. Vergangenes Wochenende haben wir dann der Strecke Riedensheim einen Besuch abgestattet.  

Der erste Kilometer am Wasser - ausgerüstet mit Polbrille und Motivation bis unter die Haarspitzen - war ernüchternd: Keine einzige Flosse. Wenn es auf der unteren Strecke schlecht ist, warum sollte es hier oben besser sein.

Doch nach einigen weiteren Hundert Metern waren dann einige Karpfen in dem seichten Wasser auszumachen.

Eine Dreiergruppe näherte sich dem Ufer und ich bot dem Ersten der Gruppe eine Goldkopfnymphe an. Ohne Argwohn schlürfte der Spiegelkarpfen den ich auf etwa 10-12 Pfund schätzte die Nymphe ein. Anhieb - kurze Flucht- weg war er. Einige deftige Flüche ,das war´s dann.  

Etwas später sehe ich aus den Augenwinkeln , dass Winni einen großen Fisch drillt. Ich lasse meine Rute fallen und nestle nach meinem Fotoapparat. Mein Gott, wie lange braucht die um Betriebsbereit zu sein. Als die Kamera aufnahmebereit ist ist der Fisch weg. Einfach ausgestiegen sagt Winni. Pech. 

Auf dem Rückweg hake ich dann noch ein akzeptables Aitel. Das setzt sich dann in einer Wurzel fest. Nichts zu machen : Abriss.

Ein schöner Landregen erwischt uns dann noch kurz vor dem Auto.Waren aber trotzdem schöne Stunden!  

 

 

So, oder wenigstens so ähnlich kann man momentan die Karpfen beobachten. Diese Aufnahme stammt aus 2014. Aktuelle Aufnahmen konnte ich noch nicht machen.  

 

26.Juli - ein bemerkenswerter Tag

 

Gestern hatte es ein sehr starken Wind. Deshalb haben wir uns heute am frühen Morgen telefonisch für 8 Uhr am Parkplatz Riedensheim vereinbart.

Winni war etwas früher fertig und ging voraus. Trotz intensivster Beobachtung nur 2 Fische in unerreichbarer Entfernung. Ich hatte Winni zwischenzeitlich eingeholt und wir gingen gemeinsam den Rest der Strecke bis zum Einlauf des Nebenarms. Vergangene Woche war der noch total zugewuchert. Es war heute etwas besser. Von der Dammkrone (einige Meter über dem Wasserspiegel) hatte ich einen tollen Überblick und einen ungestörten Blick ins Wasser bis zum Gewässerboden.

Ein schönes Aitel schwamm am Ufer entlang und Winni versuchte sein Glück. Schon beim zweiten Wurf hatte er ihn am Haken.  

Ich konnte ein Foto machen ,da sah ich aus den Augenwinkeln rechts von Winnis Standplatz zwei sehr schöne Karpfen. Durch einen kurzen Hinweis machte ich Winni darauf aufmerksam.

Ein wurf, Anhieb und ein kurzer ,aber sehr beherzter Drill bis an die Belastbarkeitsgrenze der Rute,dann war der Spiegelkarpfen auch schon im Kescher. Ein wirklich schöner Fisch. Der Lohn eines beherzten Drill´s und des 18 er Vorfachs. 

Ein denkwürdiger Tag

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Fünf Würfe und zwei wirklich schöne Fische. Passiert nicht oft in einem Fischerleben. 

 

 

 

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