Blog April 2016

Also wir haben heute den 3. April. Und ich will endlich die seit 10 Tagen gelieferte Switch-Rute ausausrobieren. Ja , ich habe mir nun eine gekauft,da ich der Meinung bin, dass dies die fast ideale Rute an unserer Gewässerstrecke sein müsste. Nicht weil wir an der Donau den Skandinavian oder den Skagit- Style einführen wollen, sondern aus ganz pragmatischen Gründen. Rutenlänge bedeutet gute Schnurkontrolle, gutes Drillverhalten bei schweren Fischen und es bedeutet auch große Wurfweiten ( mit der passenden Schnur).

Ich hatte bereits vor einigen Tagen die von Herrn Tappe ( www.kft .... ) ausgewählte Schnur auf eine Rolle mit Übersetzung, die noch zu Hause in der Vitrine lag, aufgespult. Mit einigen Metern Backing war die Rolle rappelvoll (das macht die dicke Keule aus).

Nun heute am Wasser steckte ich die 4 teilige Rute zusammen. Absolut gerader Blank und die Markierungen passen.Die Rolle sitzt im Schraubrollenhalter bombenfest. So soll es sein.

An die Frontschlaufe noch ein 12 Ft Vorfach und dann kann es losgehen.

Die ersten Würfe zeigen: Diese Schnur will fliegen. Schon als Einhand - Variante ( die sicher zu mehr als 90 Prozent von mir verwendet werden wird ) sind Distanzen von 25 Metern und mehr spielend möglich. Bei der Verwendung als Zweihand - Modell kann ich die Wurfdistanz jedoch nicht steigern. Das liegt aber wohl an mir und der zu geringen Übung.

 

Dann gehen wir einige hundert Meter stromauf und ich absolviere einige Distanzwürfe um die Grenzen des Einhandeinsatzes auszutesten. Beim langsamen einstrippen meiner Nymphe habe ich dann einen sehr zarten Biss. Bei der Rutenlänge ist der Anhieb eigentlich nur einschnelles Anheben der Rute. Der Fisch sitzt. Der Drill ist an der langen Rute ein Genuss.

Ein Döbel mit gut über 50 cm. Kein schlechter Einstand.

 

Einige hundert Meter weiter ( ich komme immer besser mit der Ausrüstung zurecht ) dann wieder ein Biss nach einem Distanzwurf. Der Fisch wehrt sich, aber die Rute federt die Stöße ab. Ich bitte Winni einige Aufnahmen zu machen um diesen Praxis-Test auch zu dokumentieren.

 

Fazit : Die Switch - Rute in der Klasse 4/5 ist für unsere Fischerei auf Cypriniden das ideale Gerät. Damit sind dann auch große Karpfen leichter zu drillen und auf Grund der Schussfreudigkeit der Schnur sind auch problematische Stellen mit "Botanik" im Rücken leichter zu befischen.

Ein tolles Gerät für wirklich kleines Geld. Absolut zu empfehlen!  

Die Ruten bietet im Netz an : www.kft-flyfishing.de

Es gibt noch einen weiteren Anbieter.Bitte sucht unter ebay. 

Also liebe Freunde, es ist wohl eines der wenigen Fotos das mich im Internet zeigt. Ich bin überzeugt ,dass der Fisch bsser aussieht als ich.  

Switch - Ruten Test

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Winni ich bedanke mich für die Fotos!  

 

10.April 2016

Wir waren heute wieder in der letzte Woche so erfolgreichen Strecke zwischen Bergheim und Joshofen. Die Ausbeute war jedoch trotz guter Bedingungen nicht so gut wie die Woche zuvor. Zwar waren deutliche Fresswolken von "gründelnden" Karpfen zu sehen, aber unser Angebot wurde verschmäht. Nach etlichen Versuchen ging es dann weiter. Wie im vergangenen Jahr: Kein Fisch zu sehen.  

Und dann: Zwei Döbel im Flachwasser einer kleinen Bucht zwischen zwei Inseln.Etwa 15 Meter entfernt.Winni nutzt die Gunst der Stunde und der Fisch hängt. Kurzer Drill und ein Erinnerungsfoto. Das wars. Der Zweite hatte sich zwischenzeitlich in Sicherheit gebracht und ward nicht mehr gesehen.

Das wars dann für diesen Sontag. 

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Kein Riese ,aber ein guter Fisch den Winni da auf die "Schuppen legen" konnte.

 

 

24.April 2016

Gestern waren wir in der Strecke Oberhausen unterwegs. Arschkalt und windig. Alles Andere als ein schönes Wetter. Wir haben nach einigen Alibiwürfen beschlossen nach Hause zu fahren. Vorher habe ich allerdings noch einige Fotos von der Baustelle am Finkenstein gemacht. Riesige Baugeräte wo sonst pure Natur war. Die Veränderungen werden beträchtlich sein. Hoffentlich nutzt diese Maßnahme beim nächsten Jahrhundert-Hochwasser!  

 

Finkenstein-Baustelle April 2016




31.April 2016 bis 12.Juni 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

Mai / Juni 2016 am Finkenstein


Wir waren in den letzten Wochen noch einigemale am Wasser. Die Fänge hielten sich ,um es charmant auszudrücken in Grenzen. Nur einige mittelprächtige Döbel. Das war´s.

Die Arbeiten am Flutpolder Riedensheim gehen weiter  und wie ich aus der Presse entnehmen konnte wird sicher noch ein Jahr weitergebaut. Kann man nur hoffen ,dass es bis zur Fertigstellung kein Jahrhundert Hochwasser gibt.

Hochwasser würde ich den derzeitigen Wasserstand, der nun schon fast 3 Wochen herrscht, nicht nennen, aber "hoher Wasserstand" mit geringfügigen täglichen Schwankungen.


Wir können nr hoffen, dass die zweite Jahreshälfte ergiebiger wird.


Diese Fotos entstanden etwa Anfang Juni am Finkenstein. Der Bach rechts unten war früher ein herrliches Gewässer mit einem artenreichen Fischbestand. Die Betonung liegt auf "war".

 

 

 

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